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Am 17.September feierte die TKR ihr 15-jähriges Bestehen im Ev. Gemeindezentrum Rtg.-Lintorf. Der Partnerverein der TKR, das Tschernobyl-Komitee Gagarin (TKG), zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste,Gruppenfoto im Ev. Gemeindezentrum Lintorf, im Anschluss an die 15-Jahrfeier der Bürgermeister, alle Ratsfraktionen, vertreten durch ihre Vorsitzenden oder Mitglieder sowie der Sprecher des Arbeitskreises agenda21ratingen würdigten durch ihre Teilnahme die Tätigkeit des Vereins. Bürgermeister Harald Birkenkamp bekräftigte seine Unterstützung und die des Rates für die Aktionen des Vereins. Er erinnerte an die Reaktor-Katastrophe im Jahr 1986 und daran, dass die Bürger der Stadt Ratingen ununterbrochen seit dem Ratsbeschluss vom 27.11.1990 viele Hilfsaktionen durchgeführt, aber auch freundschaftliche Kontakte mit den Menschen in Gagarin gepflegt und aufgebaut haben. Er appellierte an die TKR „Bitte weitermachen, die Menschen in Gagarin brauchen Sie!“

Aktuell zur Problematik zukünftiger humanitärer Warenlieferung nach Gagarin konnte der Vorsitzende der TKR berichten, dass die Schreiben des Bürgermeisters an Botschafter und Zollbehörden erste konkrete Ergebnisse zeigen. Der stellvertretende Gouverneur des Gebietes Smolensk bestätigte, dass zukünftig weiterhin humanitäre Waren geliefert werden können und benannte als offiziellen Empfänger das staatliche Internat für Senioren und Behinderte in Gagarin. Besonders positiv an dieser Entscheidung ist, dass der Empfänger in Gagarin ansässig ist und nicht wie zu befürchten war, im 200 km entfernten Smolensk. Die TKR ist nun gefordert einen neuen Vertrag mit den russischen Behörden auszuhandeln. Mit der Lieferung von Waren wird nun wieder in 2011 gerechnet.

der Vorsitzende des TKG, Nikolaj Belosor, bei seiner Begrüßungsansprache zur 15-JahrfeierDer Vorsitzende des TKG, Nikolaj Belosor, überraschte mit der Nachricht, dass am 26. April 2011, 25 Jahre nach dem Unglück von Tschernobyl, in Gagarin ein Gedenkstein für die sog. Liquidatoren (Helfer) aus Gagarin errichtet werden soll und bittet um finanzielle Unterstützung. Auf dem Gedenkstein soll auch die Hilfe aus Ratingen gewürdigt werden.

Den Ratinger Gasteltern und die TKR werden die Tage mit den russischen Gästen, die zum 1. Mal in Deutschland waren, in Erinnerung bleiben. Es war eine kurze aber intensive, mit einem abwechslungsreichen Programm ausgefüllte Zeit, in der viel diskutiert wurde, aber auch spazieren gehen, einkaufen, besichtigen, genießen, feiern und lachen nicht zu kurz kamen.

Mit freundlichen Grüßen
Anton König