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Eine 4-köpfige Delegation ist mit den unterschiedlichsten Eindrücken Mitte Oktober aus der russischen Stadt Gagarin zurückgekehrt.Treffen der TKR mit den Kindergartenleiterinnen aus Gagarin

Wie fast immer bestand auch dieses Mal wieder eine effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem dortigen Partnerverein, der Administration der Stadt Gagarin und den beiden Dolmetscherinnen Galina und Vera. Spendengelder an Familien, Kindergärten, Kinderkrankenhaus, Kulturhaus in Rodomanowo, Altenheim in Pyschkowo und an das Sozialamt wurden persönlich überreicht. So können z.B. die leitende Kinderärztin nun ein EKG-Gerät und die MitarbeiterInnen des Kulturhauses für ihre pädagogische Arbeit ein Akkordeon kaufen.

Ein Treffen mit den sieben Kindergartenleiterinnen zeigte, dass auch in Gagarin die Kindergartenplätze knapp und teuer sind. Es werden bereits Funktionsräume zu Gruppenräumen umgestaltet. Anton König möchte in den Kindergärten und in einer Dorfschule einen Tischtennis Workshop ausrichten. Dabei soll der Breitensport im Vordergrund stehen und der internationale Erfahrungsaustausch gefördert werden.

Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt Gagarin und dem Leiter des Kreises Gagarin, zwecks Genehmigung dieses Projektes, verliefen positiv, so dass die Vorbereitungen für den Workshop anlaufen können.

Erste Erfolge zeigen nach anderthalb Jahren Gespräche mit der für strahlengeschädigte Menschen verantwortlichen Ärztin. Die vom Reaktorunglück betroffenen Menschen werden jetzt häufiger in Sanatorien geschickt. Die Versorgung mit wirksamen Medikamenten ist jedoch nach wie vor nicht kostenfrei. Den Meisten fehlt das Geld dafür. Besonders Betroffene werden von der TKR unterstützt, wenn die finanzielle Lage es ermöglicht. Der Verein plant, die Ärztin aus Gagarin und eine weitere Spezialistin aus Smolensk nach Ratingen einzuladen. Ziel ist - nach nunmehr 26 Jahren nach der Reaktorkatastrophe - ein Erfahrungsaustausch mit deutschen Ärzten durchzuführen.

Die TKR dankt allen Mitgliedern, Paten und Spendern für ihre finanzielle Unterstützung. Über neue Mitglieder würde sich der Verein natürlich sehr freuen.

Die TKR macht auf den nächsten Termin aufmerksam:

Am 1. und 2. Dezember (1. Advent) ist der Verein wieder auf dem Lintorfer Weihnachtsmarkt vertreten. Es wird selbst gemachter Eier- und Apfelpunsch sowie Schmalzschnitten nach eigenen Rezepten verkauft. Und man kann die Arbeit der TKR persönlich kennenlernen.