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An die Mitglieder, Pateneltern
und Freunde der
Tschernobyl-Kinderhilfe-Ratingen e.V. Ratingen, den 11. Mai 2009

Aufenthalt in Gagarin,
in diesem Jahr keine Pakete nach Gagarin!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Delegation unseres Vorstandes, Frau Helga Anders, Frau Heide Pfaar-Doppstadt, Herr Dieter Ruhrort und Herr Hans-Ludwig Meyer, die vom 17.-23.4.09 in Gagarin war, ist mit neuen Informationen, insbesondere über die zukünftige Verschickung von Paketen, zurückgekehrt.

In der Vorstandssitzung am 4.5.09 hat der Vorstand beschlossen, dass in diesem Jahr auf keinen Fall ein LKW-Transport mit Hilfslieferungen stattfindet.

Der bisherige Vertragspartner der Administration von Gagarin steht nicht mehr zur Verfügung und der Zoll in Gagarin wurde Ende letzten Jahres aufgelöst. Dadurch gab es massive Probleme mit dem Zoll in Smolensk, der die ausgehandelten Vertragsbedingungen zwischen unserem Verein, unseren Vertragspartnern und dem Zoll in Gagarin nicht anerkannte.

Nur ca. 50 % der Paketinhalte kamen bei den Familien und sozialen Einrichtungen an. Der Zoll in Smolensk hatte jedes Paket geöffnet und vor allem alle Lebensmittel, Hygiene- und Waschmittel entnommen. Soweit wir bisher erfahren haben, werden die entnommenen Waren an soziale Einrichtungen im Gebiet Smolensk verteilt. Wundern Sie sich daher bitte nicht, wenn Sie von Ihren Familien keine Post erhalten haben oder sie Ihnen mitteilen, was sie lediglich bekommen haben.

Der Vorstand bemüht sich seit November letzten Jahres um eine neue Lösung für die hilfebedürftigen Menschen in Gagarin und den umliegenden Dörfern. Auf der Mitgliederversammlung im März wurde pro und contra Paketverschickung heftig diskutiert.

Solange wir keinen neuen, verlässlichen Vertragspartner haben und keine neuen Bedingungen mit dem russischen Zoll ausgehandelt haben, können wir jedoch alle miteinander nicht mehr das Risiko eingehen, Pakete zu verschicken.

Der Vorstand gibt die Hoffnung nicht auf, auch zukünftig Pakete zu verschicken. An einer Lösung in veränderter Form wird gearbeitet und das Ergebnis Ihnen mitgeteilt.

Gegenstand des Aufenthaltes in Gagarin war auch, den Erfolg der Hilfen an die bedürftigen Familien, an die Kindergärten, an das Kinderkrankenhaus und an die beiden Schulen, nachzuvollziehen. Wir konnten uns vom Funktionieren des dortigen Partnervereins, des Tschernobyl-Komitees-Gagarin, also von der Arbeit sehr engagierter und vertrauenswürdiger Frauen und Männer vor Ort überzeugen.

Die Menschen in Gagarin bestätigten uns, dass sie Ihre Pakete dringend zum Überleben brauchen. Es lohnt sich wirklich, diese Hilfen fortzusetzen.

Vom 6.10. bis 14.10.09 fährt Ehepaar König nach Gagarin. Wenn Sie für Ihre Familien Geld mitgeben möchten, überweisen Sie bitte den Spendenbetrag bis zum 31.August 09 auf das Konto unseres Vereins.

Auf etwaige Fragen geben Ihnen, unter der Vorwahl 02102, Frau Helga Anders (Telefon 60633), Frau Heide Pfaar-Doppstadt (31400), Herr Hans-Ludwig Meyer (80 846) sowie Gerlinde und Anton König (Telefon 50 229) gerne Auskunft.

Mit freundlichen Grüßen

Anton König Helga Anders
(Vorsitzender) (1. Stellvertretende Vorsitzende)